Die Trachten, die beim Grasedanz getragen werden, sind nicht stilecht. Nachweisbare echte Hüttenröder Trachten gibt es aber nicht. Früher trugen die Frauen des Vorstandes Feiertagskleidung, sogenannte "öwerröcke" und hatten als Zeichen ihrer Würde eine grüne Schärpe um. Die anderen Frauen trugen weiße Blusen, weiße Schürzen, schwarze Mieder und schwarze rotgeflammte Röcke. Seit den 50er Jahren bestand die Tracht aus weißer Bluse mit Puffärmeln, weißer Schürze mit Tannenzweigen und -zapfen bestickt, schwarzem Mieder, schwarz-grün gestreiftem Rock (seit 1987 neue Schürzen, bestickt mit Eicheln, Tannenzweigen, Zapfen, Ebereschen und Rainfarn), Schultertuch mit Rosenmuster und weißen Söckchen. Außer den Korbträgerinnen tragen alle Frauen weiße Handschuhe, wohl auch noch ein Zeichen aus Resten der Schützenbewegung. Alle Frauen haben außerdem eine grüne, silberbetresste Schärpe, dieüber die Schulter gebunden wird. Nur Frau Hauptmann trägt sie zum Unterschied um die Taille. Die Korbträgerinnen haben leichte Kopftücher nach hinten ums Haar gebunden.
Die Männer trugen seit den fünfziger Jahren hellbraune grüngeränderte Anzüge und grüne Krawatten. Seit 1988 besteht die Tracht aus weißem Hemd, grüner Jacke und Hose, grünem Schlips mit Fuchsbild und dunkelroter Weste. Anfangs hatten nur einige Helfer diesen Anzug. Die Anprobe fand damals im Gemeindebüro (Georgenhof 3 - rechts) statt. Initiator war Bürgermeister Busse, der große Verdienste um die Entwicklung unseres Brauchtumsfestes hat.